NAS Diskstation DS216j von Synology

Seit einigen Tagen steht das NAS [Network Attached Storage] DS216J der Firma Synology bei uns zuhause und verrichtet seinen Dienst. Zusätzlich haben wir aktuell 1x 3TB Western Digital Red Desktop *) – WDBMMA0030HNC – Festplatte eingebaut.

Ausgepackt macht die DS216j einen schönen schlichten Eindruck. Nicht wirklich aufdringlich würde ich sagen. Um den Eindruck weiterhin dezent zu halten bittet die Software DiskStation Manager 6.0, kurz DSM, die Möglichkeit die Helligkeit der LED einzustellen, von dem Normalmodus, welcher Standard ist, bis zu Aus.

Synology DS216j

Synology DS216j

DS216j Webinterface, Schnittstelle zur Außenwelt

Das ganze System basiert auf einem Webinterface, welches über den Port 5000 angesprochen wird. Bis jetzt konnten wir für unseren Nutzen keinerlei Schwächen feststellen. Wir nutzen es primär als Backup Medium und haben verschiedene Verzeichnisse als Netzwerklaufwerke eingebunden. Dazu haben wir eine 4 TB MyBook USB Festplatte extern angeschlossen, welches als Film, Serien Archiv für uns dient. Auf der Rückseite der DiskStation – kurz DS – gibt es 2x USB 3.0 Ports.

Rückseite mit 2x USB3.0 Ports

Rückseite mit 2x USB3.0 Ports

Wir selbst haben die DS an eine FRITZ!Box Fon WLAN 7390 angeschlossen und haben sicherheitshalber die LAN Verbindung auf 1 Gbit/s gestellt. Damit ist auch 100% gewährleistet, das man auch Filme / Serien in HD ohne Ruckler abspielen kann. Natürlich geht auch der 100 Mbit/s, welcher Standard in der FritzBox eingestellt ist.

Lüfter

Dank der Software besteht ebenfalls die Möglichkeit den Lüfter der DS zu regeln. Bei unseren aktuellen Temperaturen von 25 Grad und mehr, steht die der Regler immer noch auf „Stiller Modus“. Da die DS rund herum frei im Raum steht, gibt es aktuell keine Probleme.

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Befasst man sich etwas genauer mit der Software, stellt man fest, das die DS einen Quickconnect hat. Das bedeutet, durch Vergabe einen eines Names kann die DS über das Internet aufgerufen werden. Zu erst waren wir etwas skeptisch was diesen Dienst angeht, jedoch nach ein paar Einstellungen und die Benutzerpasswörter nicht trivial vergeben, brauch man sich diesbezüglich keinen Sorgen machen.

Ja, unsere DS ist über das Internet verfügbar, jedoch haben wir Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Der Quickconnect Name ist schon etwas kryptisch gewählt 🙂 , Denial-of-Service (DoS) Schutz ist aktiviert und zusätzlich sind nur ein paar falsche Logins innerhalb eines Zeitraums erlaubt, dann ist die IP gesperrt. Last but not least bekommen wir eine Email darüber und das Ganze steht hinter der Fritz!Box.

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Die technischen Daten spare ich mir jetzt an dieser Stelle, die können, soweit es jemanden interessiert unter https://www.synology.com/de-de/products/DS216j#spec nachgelesen werden.

Wofür ein NAS?

Auf die Frage was machen wir mit dem NAS so alles? Im Grunde ist es nicht viel, aber dennoch reicht es. 🙂

Wir nutzen das NAS als Sicherungsbackup Platte und FileServer für Serien und Filme. Ersteres bedeutet, wir haben Batch File laufen, welches die wichtigsten Daten auf unserem Computer kopiert bzw. in eine RAR-Datei packt und verschlüsselt auf das NAS speichert. Mit dieser Backup Datei habe ich die Möglichkeit binnen 10 Minuten nach Neuinstallation alles wieder normal zu nutzen unter anderem Einstellungen, Dokumente und Registry Einträge. Dann gibt es einen weiteren Service welcher jeder Nutzer der DS nutzen kann. Nämlich den Cloud Sync Service. Der Service synct nämlich auf Wunsch ein Verzeichnis in die große weiter Welt – ähm- Cloud. Eine Liste, der Dienste die unterstützt werden, sind:

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Dienste: Dropbox, Google Drive, OneDrive, Amazon Cloud Drive, Baidu Cloud, Box

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Dienste: hubiC, SFR NAS Backup, IBM Softlayer, Rackspace, Backblaze B2, MegaDisk

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Dienste: Azure Cloud Storage, Google Cloud Storage, S3-Speicher, OpenStack Swift, WebDav z.B.: OwnCloud, HiDrive

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Dienste: Yandex Disk, hicloud S3

Clouddienste

Hier ist Auswahl der Cloud-Dienste groß! Aber ACHTUNG, einige Dienste kosten richtig viel Geld. Ihr solltet Euch von daher a) die Preise angucken und b) Terms of Use genau anschauen. Einige Dienste fallen für uns heraus, weil der Dienstleister alle Daten genau untersuchen kann bzw. diese nicht Deutschland liegen und andere weil sie unverschämt teuer sind.

In diesem Zusammenhang möchte ich Euch noch einen Tipp geben. Der Cloud Dienstleister ist in Deutschland und hat ebenfalls einige deutsche Rechenzentrum am Start. Es ist nicht der Strato Dienst HiDrive, sondern der von Strato angebotene Dienst free-hidrive.com. Vergleicht man die Preise stellt man fest, das dieser billiger als HiDrive ist und zum testen die ersten 5GB frei sind. Wir haben uns beide angemeldet und sichern einen Teil dort.

Jetzt springe ich wieder zu der DSM Software und genauer wieder zu dem Cloud Sync Server. Dieser kann nämlich die Daten verschlüsselt in die Cloud ablegen, somit ist der Zugriff vor Dritten noch besser geschützt.

Ich möchte an der Stelle sagen, mir ist es egal, ob der Dienstleister meine Daten scannt aber ein Hacker oder jemand der meine Daten klaut soll sich daran schon die die Zähne ausbeißen.

Zum Abschluss möchte ich sagen, dass die Community sehr aktiv ist und steht bei Fragen oder Problemen direkt zur Verfügung und leistet somit gute 1. Hilfe. Das Forum findet ihr unter http://www.synology-forum.de/

(Zusatz) Softwarepakete

Ganz vergessen, habe ich einen wichtigen Punkt für Euch. Es gibt nämlich noch eine ganze Menge von Zusatzprogrammen, die ihr auf die Diskstation installieren könnt. Hier nenne ich nur mal ein paar Beispiele:

  • SVN
  • Dokuwiki
  • Drupal
  • OsCommerce
  • Ruby
  • Tomcat 6 /7
  • Photo Station u.v.m

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Am Ende will ich folgendes sagen:
„Eine persönliche Empfehlung kann ich für das NAS – Diskstation DS216j von Synology – aussprechen.“

Synology DS216j – ohne Festplatten (Link)
Festplatte WD Red TB (Link)

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